Tag

Abschlussfahrt

Gemeinsamer Schuljahresabschluss im Europa-Park: Nervenkitzel und Sommerhitze für die BK1

By Allgemein, BK1

Ein ereignisreiches und erfolgreiches Schuljahr neigt sich dem Ende zu – und das musste gebührend gefeiert werden. Für die Klassen der BK1 ging es deshalb zum traditionellen Schuljahresabschluss in den Europa-Park nach Rust. Ein Tag voller Action, Spaß und unvergesslicher Teammomente war garantiert.

Schon früh am Morgen startete die Gruppe voller Vorfreude in Richtung Freizeitpark. Vor Ort warteten weltbekannte Attraktionen wie der „Silver Star“ oder die Katapultachterbahn „Blue Fire“ auf die Schülerinnen und Schüler. Ob spektakuläre Loopings, steile Abfahrten oder rasante Kurven – für jeden Adrenalinkick-Fan war das passende Highlight dabei. Neben dem Nervenkitzel in den Fahrgeschäften stand vor allem die gemeinsame Zeit als Klassenstufe im Vordergrund.

Der Ausflug forderte der Gruppe dieses Mal allerdings auch körperlich einiges ab. Das lag nicht nur an den Kräften der Achterbahnen, sondern vor allem an den extremen hochsommerlichen Temperaturen. Die Sonne meinte es fast schon zu gut mit den Ausflüglern. Trotz großzügigem Einsatz von Sonnencreme und der Suche nach Schattenplätzen hinterließ das lange Warten in den Warteschlangen bei einigen Spuren. So nahm der eine oder andere neben großartigen Erinnerungen leider auch einen ordentlichen Sonnenbrand als ungeplantes Souvenir mit nach Hause.

Dem rundum gelungenen Tag tat das Wetter jedoch keinen Abbruch. Die Stimmung blieb bis zur Heimreise fantastisch. Dieser Ausflug war der perfekte Abschluss für das gemeinsame Schuljahr und hat den Zusammenhalt innerhalb der BK1 noch einmal sichtlich gestärkt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, die diesen besonderen Tag möglich gemacht und begleitet haben. Die BK1 verabschiedet sich damit glücklich und erschöpft in die wohlverdienten Sommerferien!

Text und Bild: SCW

Von Bordeaux bis Paris: Die BK2/3 auf Tour de France

By Allgemein, BK2

Vom 08.-13. Juni 2026 hat die Klasse BK2/3 eine unvergessliche Reise durch Frankreich unternommen – eine Mischung aus Kultur, Abenteuer und französischem Flair. Von den kleinen Gassen Bordeauxs über die Wellen im Atlantik bei Arcachon bis hin zum pulsierenden Paris: Diese Abschlussfahrt war alles andere als langweilig!

 

Bordeaux: Kultur und Genuss

Mit dem TGV ging es zunächst nach Bordeaux, wo die Schüler:innen die Stadt auf eigene Faust erkundeten. Zwischen historischen Gebäuden, Insta-Spots und typisch französischen Cafés gab es reichlich Gelegenheit, die Stadt zu erleben. Natürlich durfte auch der kulinarische Teil nicht zu kurz kommen: In den zahlreichen Boulangeries und Bouillons (aber leider auch beim Fastfood…) konnte man sich verwöhnen lassen.

 

Arcachon: Surfen und Survival-Trip

Das absolute Highlight der Reise war der Surfkurs in Arcachon. Doch bevor es ins kühle Nass ging, stand eine unverhoffte Herausforderung bevor. Zu den perfekten Wellen mussten wir kilometerweit durch tiefen Sand marschieren – wer braucht schon ein Fitnessstudio, wenn man so seine Waden und den Po trainieren kann? Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Wellen der Atlantikküste und das Gefühl, zum ersten Mal auf dem Brett zu stehen, waren einfach unbezahlbar.

Mit einem Abstecher in Cap Ferret endete dieser Tag am Meer – wenn auch etwas früher als geplant, da wegen eines Streik bei der Französischen Bahn einige Züge ausfielen.

Und ja, der Muskelkater am nächsten Tag war real – aber die Erinnerungen und das stolze Lächeln der Schüler:innen noch viel mehr!

 

Paris: Flair, Fashion und Panorama

Mit diesen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck ging es weiter in die Hauptstadt der Liebe. Und hier wuchs die Gruppe an: Fünf Schüler:innen aus der Parallelklasse stießen dazu, und gemeinsam wurde Paris unsicher gemacht. Ob entspannt auf einer Bootsfahrt auf der Seine, mondän bei einem Besuch in den Galeries Lafayette mit atemberaubendem Blick über die Stadt, ob beim funkelnden Eiffelturm am Trocadero oder doch lieber beim Verfolgen der Fußball-WM auf dem Handy in der Hotellobby – in Paris war für alle etwas dabei.

 

Ein Abenteuer, das bleibt

Und dann ging es am Samstagmorgen schon wieder zurück nach Stuttgart. Bevor wir ein letztes Mal in den TGV stiegen, deckten wir uns noch mit leckeren belegten Baguettes in einer Boulangerie ein und dann hieß es auch schon „au revoir“!

Eines haben die Schülerinnen und Schüler während dieser Abschlussfahrt bewiesen: Sie können viel laufen! Denn am Ende der Reise stand die Bilanz von knapp 100.000 Schritten, volle Kameraspeicher und eine Klasse, die den Abschluss ihrer Schulzeit zelebriert hat.

 

Die Tour de France der BK2/3 war ein Abenteuer, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Text: BIT
Bilder: SCW

Abschlussfahrt der Klasse BK2/1

By Allgemein, BK2

Reisebericht zur Abschlussfahrt nach Paris

Bericht von Marlon Enea, BK2/1; Fotos von den Schülern und Lehrern der BK2/1

Tag 1 – Anfahrt

Um 5:55 h versammelten wir Schüler der BK2/1 uns am Stuttgarter Hauptbahnhof. Alle waren rechtzeitig da und wir konnten pünktlich in den TGV einsteigen. Mit bis zu 320 km/h ging es dann direkt nach Paris. Die Stimmung war gut: es wurden Gesellschaftsspiele gespielt, aber auch geschlafen.

Angekommen in Paris machten wir uns dann weiter auf den Weg zu unserer Unterkunft, dem Ibis Budget Porte de Montmartre. Ein Kulturschock! Vom fast schon dörflichen Stuttgart in die Großstadt Paris. Unter kamen wir aber nicht in einem romantischen Teil der Stadt, sondern dort wo sich das tatsächliche Leben abspielt. Sehr befremdlich für uns, aus dem kleinen Stuttgart.

Gleich, am selben Tag noch, starteten wir auch schon unseren ersten Ausflug: ein kurzer Spaziergang zum Eiffelturm und eine Bootsfahrt über die Seine. Am Eiffelturm, dem Grand Palais, der Notre Dame Kathedrale und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten vorbei, kamen alle auf ihre Kosten.

Bild oben: Terrasse an der Seine.

Bild oben: der Eiffelturm und die Kathedrale Notre Dame.

Nach der Bootsfahrt haben wir noch den Eiffelturm von unten inspiziert. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft! Hoch ging es dann aber doch nicht. Die Spitze war geschlossen.

Nach dieser Ernüchterung brauchten wir erstmal eine Stärkung. Günstig und in der Nähe sollte es sein. Dank der Recherche von Frau Schwarz fand sich schnell eine Pizzeria und alle waren glücklich.

Nach diesem festlichen Mahl ging es auch gleich weiter auf einen Verdauungsspaziergang zum Hôtel des Invalides. Die goldene Kuppel glänzte unglaublich schön in der Abendsonne. Diamond, Frau Schwarz und Marlon kamen gar nicht hinterher mit dem Fotografieren, denn jeder Winkel muss natürlich dokumentiert werden!

Bild oben: der Invalidendom (Dôme des Invalides).

Zurück im Hotel war nach einer Runde Uno in der Lobby dann aber auch Feierabend, denn der Tag war lang, schön und anstrengend.

Tag 2 – Sightseeing in Paris

Um neun Uhr ging es schon wieder los. Die Müdigkeit stand manchen noch ins Gesicht geschrieben. Deswegen: erstmal zur nächsten Boulangerie. Mit Kaffee und Baguette ausgestattet ging es weiter in Richtung Arc de Triomphe und von dort ging es dann über die Avenue des Champs-Élysées, auf der wir unsere Lieblings-Brandstores betrachteten. Vor allem die Baustellenabdeckung von Louis Vuitton – ein überdimensionierter silberner Reisekoffer – begeisterte sogar Kritiker der Marke.

Kurz darauf kamen wir schon an unserem eigentlichen Ziel an: dem Petit Palais. Dort betrachteten wir die Kunst aus der Vergangenheit und staunten über teilweise detailgetreue Stillleben und über Quadratmeter große Leinwände. Wie lange so ein gigantisches Bild wohl gedauert hat?

Aber auch Freunde der Streetart wurden nicht enttäuscht. Denn die Ausstellung thematisierte alte, aber auch neue Kunst.

Angeregt von der Kunst ging es dann für ein paar Schüler weiter durch traumhafte Parkanlagen zum Louvre. Ein Besuch würde den zeitlichen Rahmen sprengen, aber wir können sagen, wir standen wenigstens mal über dem bekanntesten Bild der Welt! Das ist doch auch schon sehr cool!

Bild oben: im Jardin des Tuileries (Tuilerien); im Hintergrund Gebäudeteil des Louvre.

Nachdem der Bildungsauftrag nun also auch erfüllt wurde, ging es zurück zum Eiffelturm. Diesmal ging es sogar für einige nach oben. Davor war aber Schlange stehen angesagt. Lang war sie nicht, denn die Spitze des Turms war geschlossen, aber plötzlich an der Kasse angekommen hieß es: „die dritte Etage ist wieder geöffnet!“ Alle waren glücklich. Nur für Lukas L. und Marcel war das wohl eher eine schlechte Nachricht, denn mit Höhenangst ist es auf 276 Metern über Paris vermutlich gar nicht so angenehm. Aber sie zogen es durch. Und sogar Frau Schwarz, die ihre Höhenangst vom Aufstieg abgehalten hat, war in Form ihrer Strickjacke auch ganz oben.

Bild oben: ganz oben auf dem Eiffelturm.

Nach diesem absoluten Höhenflug kam aber schnell auch das Mittagstief. Deshalb ging es dann zurück ins Hotel auf ein Nickerchen und zum Abendessen. Alle sammelten nochmal Kraft für den Abend. Diesen verbrachten wir beim Palais de Chaillot, um von dort die tolle Aussicht auf den glitzernden Eiffelturm bei Nacht zu haben. Es war traumhaft schön – sogar schöner als auf den ganzen Videos, die man so kennt.

Tag 3 – Sightseeing Paris 2.0

Der Tag startete diesmal für alle unterschiedlich, denn wir hatten freie Zeit zur Verfügung. Manche gingen in den Louvre, andere erkundeten die Stadt auf eigene Faust und ein paar schliefen durch bis zum Mittag. Jede Gruppe hat etwas anderes erlebt. Deshalb kann ich nur für meine Gruppe sprechen. Wir gingen früh los Richtung Champs-Élysées, liefen diese entlang und schauten dort ohne Stress in die verschiedenen Läden. Vor allem der Apple Store war außerordentlich schön gestaltet. Weiter ging es dann zum NBA Store und zum Schluss machen wir uns auf den Weg zur Oper. Dort gab es wieder einen Apple Store sowie die Galerie Lafayette, ein unfassbar teures, aber auch schönes Einkaufszentrum, das dem Berliner KaDeWe nur in der Markenauswahl gleicht. Das Innenleben ist deutlich imposanter: es gibt eine große dekorierte Kuppel, die so besonders ist, dass es dafür sogar eine Aussichtsplattform in einer Etage des Einkaufszentrums gibt. Aber das war noch nicht alles… Ganz oben, auf dem Dach, gibt es – wie soll es auch anders sein – eine unglaubliche Panorama-Aussicht auf Paris und dazu noch ein exklusives Restaurant. Trotz der Exklusivität war noch ein Tisch frei. Und so kamen wir in den Genuss einer Mahlzeit über den Dächern von Paris mit Blick auf den Eiffelturm, die Oper und sogar auf die Basilika Sacré Cœur.

Traumhaft, aber teuer.

Bild oben: im Kaufhaus Galeries Lafayette.

Nach der Stärkung ging es dann direkt nach Montmartre zu dem sehr bekannten Moulin Rouge. Von dort aus machten wir gemeinsam mit der ganzen Klasse eine Führung durch den ganzen Stadtteil und staunten über die malerischen Straßen und die spannenden Streetart-Kunstwerke. Montmartre war früher DAS Künstlerviertel, in dem auch, oder genau deswegen, verrufene Kunst-Themen, die im Rest der Stadt nicht gerade gerne gesehen wurden, besonders begrüßt wurden.

Bild oben: Street Art am Montmartre.

Dort steht übrigens auch der einzige Weinberg der Stadt. Für uns aus Stuttgart fast unfassbar, denn bei uns im Ländle gibt’s Weinberge wie Sand am Meer.

Die Führung endete dann an der Basilika Sacré-Cœur. Von dort machten wir uns auf den Weg zum Abendessen, wo wir den Tag erschöpft ausklingen ließen.

Bild oben: am Fuße der Basilika Sacré-Cœur.

Tag 4 – Heimreise

Früh am Morgen ging es dann auch schon wieder zurück nach Hause. Diamond gab am Bahnhof noch ein Klavierkonzert, denn dort gab es ein öffentlich zugängliches Klavier, und dann ging es auch gleich in den ICE Richtung Stuttgart Hauptbahnhof. Viel passierte auf der Fahrt nicht. Die meisten schliefen oder ruhten sich von der extrem intensiven, aber wundervollen, Zeit mit der Klasse aus.

Wir hatten eine tolle Abschlussfahrt in Paris mit Momenten, die wir nicht so schnell vergessen werden. Dafür möchten wir uns bei unseren Lehrern, Frau Schwarz und Herrn Wenz, bedanken.

Ein kurzes Video vermittelt Eindrücke vom Besuch in Paris.

Bild oben: Snapshot aus dem Video mit den Lizenzdaten.