Herzlich willkommen auf der Website des Wirtschaftsgymnasiums West in Stuttgart

 

Wir sind eine kaufmännische Schule. Unter unserem gemeinsamen Dach sind vier Schularten beheimatet. Unsere Schüler*innen haben die Möglichkeit, folgende Abschlüsse zu erwerben:

  • die Fachschulreife (Mittlere Reife) an der Berufsfachschule (Wirtschaftsschule)
  • einen Abschluss im Berufskolleg I,
  • die Fachhochschulreife im Berufskolleg II und
  • das Abitur (klassisch oder international) am Wirtschaftsgymnasium
 
 
 
 
 
 
 
 
1
1

Hinweis zum Aufbau unserer Website:

Nachfolgend werden (in der Regel) die drei aktuellsten Beiträge für unsere Website angezeigt; außerdem werden die Beiträge automatisch auch auf unsere Seite „News“ kopiert. Mit nachfolgendem Button kommen Sie / kommt Ihr auf unsere News-Seite mit den in zeitlicher Reihenfolge angeordneten Beiträgen.

Alle Neuigkeiten, Ankündigungen, Berichte usw. gibt es stets aktuell auf unserer Seite „News„!

Folge uns auch auf unserer Instagramseite:

Zu unserer News-Seite mit allen Beiträgen

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

By Allgemein

Am 02. Februar 2026 fand in der Sporthalle des Wirtschaftsgymnasiums West in Stuttgart eine Podiumsdiskussion zu den Themen Wirtschaft und Bildung statt, die von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 vorbereitet und moderiert wurde. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Parteien Die Linke (Mersedeh Ghazaei); SPD (Nicolas Fink); Die Grünen (Muhterem Aras); FDP (Claudia Schober); CDU (Teresa Schreiber) sowie der AfD (Christian Köhler) teil. Ziel der Podiumsdiskussion war es, die unterschiedlichen politischen Positionen und Konzepte der Parteien zu zentralen wirtschafts- und bildungspolitischen Fragestellungen darzulegen und auch gegenüberzustellen. Die Veranstaltung bot den Anwesenden die Möglichkeit, Einblicke in die Programme der Parteien zu gewinnen und sich ein differenziertes Bild der jeweiligen Standpunkte zu machen.

 

Im Mittelpunkt der Debatte stand zunächst das Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Klimaschutz und sozialer Verantwortung. Die FDP betonte die Notwendigkeit der sozialen Marktwirtschaft und stellte klar, dass wirtschaftliches Wachstum eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand und Beschäftigung sei. Gleichzeitig wies sie den Vorwurf zurück, Klimaschutz zu vernachlässigen, und sprach sich (anders als die AfD) ausdrücklich für Maßnahmen zur CO₂-Reduktion aus. Dabei forderte die FDP einen schrittweisen Rückgang von CO₂- Zertifikaten, Technologieoffenheit sowie die weitere Erforschung von E-Fuels, insbesondere mit Blick auf den Innovationsstandort Baden-Württemberg.

Die Grünen stellten heraus, dass Wirtschaftswachstum und Klimaschutz untrennbar zusammenhangen. Wachstum solle künftig durch klimafreundliche Technologien generiert werden. Den Vorwurf der FDP, europäische Abkommen seien allein grüne Projekte, wiesen sie zurück und verwiesen auf die gemeinsame Verantwortung mehrerer Parteien. Die AfD hingegen sprach von einer „Klimapanik“, für die es keine Grundlage gebe. Sie argumentierte, dass die Zahl von Umweltkatastrophen weltweit sinke, und forderte eine grundlegende Kehrtwende in der Klimapolitik. Insbesondere kritisierte sie das ,,Verbrenner-aus“, das der Wirtschaft in Baden-Württemberg die Basis entzogen habe. Die SPD reagierte auf diese Aussagen zurückhaltend und erklärte, die Argumente der AfD sprachen für sich. Sie machte jedoch deutlich, dass der Klimawandel menschengemacht sei und deshalb politisches Handeln erforderlich bleibe. Auch die CDU bekannte sich grundsätzlich zum Klimaschutz, betonte jedoch, dass dieser finanzierbar bleiben müsse. Sie forderte Offenheit bei technologischen Lösungen, insbesondere beim ,,Verbrenner-aus“ und sprach sich für die Einhaltung der bestehenden Klimaziele aus.

Die Linke brachte sowohl in der Klima- als auch in der Migrationsdebatte eine soziale Perspektive ein. Migration dürfe nicht allein unter dem Aspekt der Fachkräfte betrachtet werden, da es sich in erster Linie um Menschen handele. Zudem verwies sie auf Rüstungspolitik als eine der Ursachen von Flucht. Beim Klimaschutz forderte sie, Arbeitsplatze und ökologische Ziele zusammenzudenken, sprach sich klar gegen den Verbrennungsmotor aus und betonte, dass Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gemeinsam verfolgt werden mussten. Ein weiteres zentrales Thema war die Zukunft der Arbeit, insbesondere vor dem Hintergrund des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz. Auf die Frage, wie Arbeitsplatze künftig gesichert werden können, setzte die CDU auf starke Unternehmen, wirtschaftliche Entfesselung und Wachstum. FDP und SPD hoben Investitionen in Bildung als entscheidenden Faktor hervor, während die AfD vor allem innere und äußere Sicherheit als Grundlage für stabile Beschäftigung nannte. Im zweiten Themenblock stand die Bildungspolitik im Fokus. In einer Blitzfrage zur Verwendung von 100 Millionen Euro für Schulen plädierten CDU-Vertreter für eine Aufteilung auf Personal, Digitalisierung und Ausstattung. Die meisten Parteien, darunter Linke, FDP, Grune und AfD priorisierten zusätzliches Personal, während die SPD den Schwerpunkt auf digitale Ausstattung legte.

Beim Thema Sanierungsstau an Schulen räumte die SPD-Fehler ein und sprach von falschen Investitionsentscheidungen sowie mangelndem Mut zur Kreditaufnahme zugunsten einer „schwarzen Null“.

Die Grünen ergänzten, dass es insgesamt an ausreichender Unterstützung gefehlt habe. Die Linke kritisierte die Verteilung des Bildungsetats und forderte eine stärkere Finanzierung durch höhere Steuern für Wohlhabende, wobei soziale Politik oberste Priorität haben müsse. Die CDU stellte mehrere Reformansätze vor, darunter die Attraktivitätssteigerung pädagogischer Berufe, eine ganzheitlichere Bildungspolitik sowie ein verpflichtendes, kostenloses letztes Kindergartenjahr. Zudem sprach sie sich für die Rückkehr zu einem stärker gegliederten Schulsystem aus. Die AfD legte den Fokus auf Sprachförderung und Sozialarbeit, insbesondere im Kontext von Migration, und forderte einen Schulabschluss nur bei ausreichenden Deutschkenntnissen. Die Frage der Finanzierung blieb dabei offen. Die SPD wies diese Positionen scharf zurück, forderte eine angemessene Bezahlung von Lehrkräften und kritisierte die Vielzahl ständiger Reformen. Auch die gescheiterte Bildungsallianz wurde thematisiert, wobei die FDP betonte, dass das Scheitern nicht an der Opposition gelegen habe und alle notwendigen Stellen geschaffen werden mussten. Sie setzte zudem auf frühe Sprachforderung und mehr Chancengerechtigkeit, unabhängig vom Hintergrund der Familien. Die Grünen sprachen sich für bessere Ausstattung und eine sozialindexbasierte Ressourcenverteilung aus, während die SPD das Sitzenbleiben abschaffen wollte. Die Linke plädierte für mehr Sport im Schulalltag. Die AfD erklärte abschließend, die Schulen leisteten grundsätzlich gute Arbeit, kritisierte jedoch eine übermäßige „Reformitis“ als zentrales Problem der Bildungspolitik.

 

Zusammenfassend zeigte die Podiumsdiskussion, dass die Parteien in der Wirtschafts- und Bildungspolitik unterschiedliche Schwerpunkte setzen und teils gegensätzliche Lösungswege verfolgen. Besonders deutlich wurde, wie eng Themen wie Wirtschaft, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Bildung miteinander verbunden sind. Die Diskussionen machten politische Unterschiede nachvollziehbar und regten dazu an, die vorgestellten Positionen kritisch zu hinterfragen. Für die Schülerinnen und Schuler bot die Veranstaltung somit eine gute Gelegenheit, politische Prozesse besser zu verstehen und sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Text: Lorena Muji (JG1/1)
Bilder: CM

Besuch der Essensausgabe bei der Kirche St. Maria und der Vesperkirche von Schülerinnen und Schüler des BK1

By Allgemein, BK1

Die Ethik-Klasse BK1 besuchte die Kirche St. Maria, um bei der Essensausgabe für bedürftige Menschen mitzuhelfen und die Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen. Die Ausgabe findet täglich ungefähr von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt.

Während unseres Einsatzes konnten wir viele Erfahrungen sammeln. Wir haben gelernt, dass ganz unterschiedliche Menschen auf diese Hilfe angewiesen sind: ältere Menschen, deren Rente nicht ausreicht, Menschen ohne festen Wohnsitz sowie weitere Personen, die sich eine warme Mahlzeit sonst nicht leisten können.

Alle Besucher waren sehr freundlich und dankbar. Uns wurde deutlich, dass auch arme Menschen ein Recht auf eine warme Mahlzeit und respektvolle Behandlung haben.

Direkt neben der Kirche befindet sich außerdem „Harrys Bude“. Dort werden – seit Beginn der Corona-Zeit – Lebensmittel und Waren verteilt, die Supermärkte nicht mehr verkaufen können. Diese werden kostenlos an bedürftige Menschen weitergegeben. Die Arbeit dort wird vollständig ehrenamtlich organisiert. Auch hier haben wir sehr freundliche und engagierte Mitarbeiter kennengelernt.

Durch unseren Einsatz haben wir verstanden, dass man nicht nur wegen des Geldes arbeiten muss, um Freude an einer Tätigkeit zu haben. Helfen kann auch sehr erfüllend sein. Einige Schülerinnen und Schüler unserer Klasse haben sich deshalb freiwillig für weitere Termine eingetragen, um weiterhin zu unterstützen. Jeder kann dort helfen – eine Mitgliedschaft oder ein Vertrag ist nicht nötig. Man trägt einfach seinen Namen in die Liste ein und kommt zum vereinbarten Termin.

Wir empfehlen allen, diese Möglichkeit zu nutzen und selbst einmal mitzuhelfen.

Viele Grüße
BK1 Ethik-Klasse

Text und Bilder: Emily Mattes

Am Mittwoch, 4. Februar waren wir mit unserer Religionsgruppe in der Leonhardtskirche. Dort haben wir einen besonderen Einblick in das Leben vieler bedürftiger Menschen bekommen. Wir haben mit vielen Besucherinnen und Besuchern gesprochen und erfahren, wie es dazu kam, dass sie die Angebote der Vesperkirche nutzen. Die Gespräche waren sehr bewegend, da jeder eine andere hat.

Außerdem hat uns Herr Bruker das gesamte Projekt genauer erklärt. Wir haben gelernt, dass die Vesperkirche viel mehr ist als nur ein Ort zum Essen. Jeden Tag sind Ärzte vor Ort, die medizinische Hilfe anbieten. Montags kommen ein Friseur und eine Fußpflege, sodass sich die Menschen kostenlos oder sehr günstig pflegen lassen können. Das Essen kostet nur 1,50 Euro, und wer kein Geld hat, bekommt trotzdem Essen und kann danach freiwillig nachzahlen.

Es gibt auch ein Kulturprogramm: Jeden Sonntag kommen Musiker, und verschiedene Projekte werden organisiert. Viele dieser Angebote werden von Unternehmen wie zum Beispiel von Daimler unterstützt. Es helfen circa 800 Auszubildende von Daimler eine Woche lang mit. Auch der VfB ist ein Hauptsponsor der Vesperkirche. Was uns auch erzählt wurde,es kommen regelmäßig Politiker. Am Mittwoch war Dr.Frank Nopper da und hat bei der Essensausgabe geholfen,Gespräche geführt und Muffins von der Stadt Stuttgart verteilt.

Damit genug Platz für alle ist, wird die Kirche an zwei Tagen umgebaut, damit ein großer Essensbereich entstehen kann.

Insgesamt war der Besuch in der Leonhardskirche für uns eine sehr eindrucksvolle und lehrreiche Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über die Arbeit der Vesperkirche gelernt, sondern auch verstanden, wie wichtig Zusammenhalt, Mitmenschlichkeit und gegenseitiger Respekt sind. Die Begegnungen mit den Menschen haben uns gezeigt, dass hinter jedem Schicksal eine eigene Geschichte steckt. Dieser Tag hat uns nachdenklich gemacht und uns deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll solche Projekte für unsere Gesellschaft sind.

Text und Bilder: Laura & Veronika (BK1/6)

Präsentationen vom Tag der offenen Tür 2026

By Allgemein

Am 30.01.2026 fand am WG West der Tag der offenen Tür statt. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder sich die Informationen noch einmal anschauen möchten, stellen wir hier die Präsentationen zum Wirtschaftsgymnasium, Berufskolleg I und II sowie zur Wirtschaftsschule zur Verfügung.

Zu unserer News-Seite mit allen Beiträgen