Herzlich willkommen auf der Website des Wirtschaftsgymnasiums West in Stuttgart

 

Wir sind eine kaufmännische Schule. Unter unserem gemeinsamen Dach sind vier Schularten beheimatet. Unsere Schüler*innen haben die Möglichkeit, folgende Abschlüsse zu erwerben:

  • die Fachschulreife (Mittlere Reife) an der Berufsfachschule (Wirtschaftsschule)
  • einen Abschluss im Berufskolleg I,
  • die Fachhochschulreife im Berufskolleg II und
  • das Abitur (klassisch oder international) am Wirtschaftsgymnasium
 
 
 
 
 
 
 
 
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Übungsfirmen Messe in Pforzheim

By BK1, BK2

Am 11.03.2026 nahmen unsere Übungsfirmen Il Libro meets Tritschling GmbH und West 4 Best GmbH an der Übungsfirmenmesse in Pforzheim teil. Beide Übungsfirmen waren mit einem eigenen Messestand vertreten und präsentierten dort ihre Produkte sowie ihre Geschäftskonzepte. Mit dabei waren die Klassen BK1/1 und BK1/2 sowie einige Schülerinnen und Schüler der BK2/1.

Während der Messe hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Übungsfirmen vorzustellen, sich mit anderen Übungsfirmen auszutauschen und viele interessante Gespräche zu führen. Dabei konnten auch neue Geschäftskontakte geknüpft werden.

Darüber hinaus sammelten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen im Bereich Verkauf, Marketing und Kundenkommunikation. Die Teilnahme an der Messe war für beide Übungsfirmen eine wertvolle Erfahrung und bot eine gute Gelegenheit, das im Unterricht erlernte Wissen in einer realitätsnahen Situation anzuwenden.

Text und Bilder: SWE

1. Platz für das WG West bei den Nachhaltigkeits-Challenges von MyClimate

By Allgemein

Am 26.02.2026 nahm die Klasse BK I-6 des WG West mit großer Motivation am Young Climathon teil – einem bundesweiten Wettbewerb, der von MyClimate Deutschland, einer Umwelt-NGO, organisiert wird. Ziel des Projekttages war es, SchülerInnen gemeinsam mit regionalen Unternehmen innovative und nachhaltige Lösungen für aktuelle Klimaschutz-Herausforderungen entwickeln zu lassen und junge Menschen gleichzeitig lernen, die Triade von Ökonomie-Ökologie-Soziales im Auge zu behalten.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Frage, wie Unternehmen ihren Energie- und Materialverbrauch senken und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Besonders interessant für die SchülerInnen war, dass die Challenges direkt von regionalen Betrieben (VPV-Versicherung, audius, moove.media, Volksbank Stuttgart, etc.) eingebracht wurden. So erhielten die Schülerinnen und Schüler reale und relevante Problemstellungen aus der Praxis und konnten ihre Ideen unternehmerisch und nachhaltig durchdenken. Nach den erfolgten Challenges konnte man sich mit Unternehmens-Vertretern über mögliche Praktika oder sogar Ausbildungs-Möglichkeiten informieren.

Ein Highlight für unsere Schule war die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen audius, das nach einer energieeffizienten Lösung für interne Energiespar-Prozesse suchte, denn zwei unserer SchülerInnen der BK I-6 entwickelten daraufhin in ihrer Gruppe eine innovative, energiesparende Erfindung, mit der sie sich gegen drei weitere Teams durchsetzen und die Jury überzeugten konnten.

Am Ende des Tages stand fest: 1. Platz für das WG West! Mit ihrer kreativen und zugleich praxisnahen Idee zeigten die beiden GewinnerInnen, Vinusha Nadarajah und Zipporah Kandiah, sehr eindrucksvoll, wie viel kreatives Denken, Innovationskraft und Interesse am Schutz unseres Planeten in jungen Köpfen steckt.

Die Teilnahme am Young Climathon war für die gesamte Klasse eine wertvolle Erfahrung. Neben Teamarbeit mit SchülerInnen anderer Schulen und kreativem Problemlösen konnten unsere SchülerInnen wichtige Einblicke in nachhaltiges Wirtschaften und zeitgemäßen Umweltschutz gewinnen – und ganz nebenbei einen großartigen Erfolg für das WG West feiern.

Text und Bilder: KOS

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

By Allgemein

Am 02. Februar 2026 fand in der Sporthalle des Wirtschaftsgymnasiums West in Stuttgart eine Podiumsdiskussion zu den Themen Wirtschaft und Bildung statt, die von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 vorbereitet und moderiert wurde. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Parteien Die Linke (Mersedeh Ghazaei); SPD (Nicolas Fink); Die Grünen (Muhterem Aras); FDP (Claudia Schober); CDU (Teresa Schreiber) sowie der AfD (Christian Köhler) teil. Ziel der Podiumsdiskussion war es, die unterschiedlichen politischen Positionen und Konzepte der Parteien zu zentralen wirtschafts- und bildungspolitischen Fragestellungen darzulegen und auch gegenüberzustellen. Die Veranstaltung bot den Anwesenden die Möglichkeit, Einblicke in die Programme der Parteien zu gewinnen und sich ein differenziertes Bild der jeweiligen Standpunkte zu machen.

 

Im Mittelpunkt der Debatte stand zunächst das Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Klimaschutz und sozialer Verantwortung. Die FDP betonte die Notwendigkeit der sozialen Marktwirtschaft und stellte klar, dass wirtschaftliches Wachstum eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand und Beschäftigung sei. Gleichzeitig wies sie den Vorwurf zurück, Klimaschutz zu vernachlässigen, und sprach sich (anders als die AfD) ausdrücklich für Maßnahmen zur CO₂-Reduktion aus. Dabei forderte die FDP einen schrittweisen Rückgang von CO₂- Zertifikaten, Technologieoffenheit sowie die weitere Erforschung von E-Fuels, insbesondere mit Blick auf den Innovationsstandort Baden-Württemberg.

Die Grünen stellten heraus, dass Wirtschaftswachstum und Klimaschutz untrennbar zusammenhangen. Wachstum solle künftig durch klimafreundliche Technologien generiert werden. Den Vorwurf der FDP, europäische Abkommen seien allein grüne Projekte, wiesen sie zurück und verwiesen auf die gemeinsame Verantwortung mehrerer Parteien. Die AfD hingegen sprach von einer „Klimapanik“, für die es keine Grundlage gebe. Sie argumentierte, dass die Zahl von Umweltkatastrophen weltweit sinke, und forderte eine grundlegende Kehrtwende in der Klimapolitik. Insbesondere kritisierte sie das ,,Verbrenner-aus“, das der Wirtschaft in Baden-Württemberg die Basis entzogen habe. Die SPD reagierte auf diese Aussagen zurückhaltend und erklärte, die Argumente der AfD sprachen für sich. Sie machte jedoch deutlich, dass der Klimawandel menschengemacht sei und deshalb politisches Handeln erforderlich bleibe. Auch die CDU bekannte sich grundsätzlich zum Klimaschutz, betonte jedoch, dass dieser finanzierbar bleiben müsse. Sie forderte Offenheit bei technologischen Lösungen, insbesondere beim ,,Verbrenner-aus“ und sprach sich für die Einhaltung der bestehenden Klimaziele aus.

Die Linke brachte sowohl in der Klima- als auch in der Migrationsdebatte eine soziale Perspektive ein. Migration dürfe nicht allein unter dem Aspekt der Fachkräfte betrachtet werden, da es sich in erster Linie um Menschen handele. Zudem verwies sie auf Rüstungspolitik als eine der Ursachen von Flucht. Beim Klimaschutz forderte sie, Arbeitsplatze und ökologische Ziele zusammenzudenken, sprach sich klar gegen den Verbrennungsmotor aus und betonte, dass Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gemeinsam verfolgt werden mussten. Ein weiteres zentrales Thema war die Zukunft der Arbeit, insbesondere vor dem Hintergrund des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz. Auf die Frage, wie Arbeitsplatze künftig gesichert werden können, setzte die CDU auf starke Unternehmen, wirtschaftliche Entfesselung und Wachstum. FDP und SPD hoben Investitionen in Bildung als entscheidenden Faktor hervor, während die AfD vor allem innere und äußere Sicherheit als Grundlage für stabile Beschäftigung nannte. Im zweiten Themenblock stand die Bildungspolitik im Fokus. In einer Blitzfrage zur Verwendung von 100 Millionen Euro für Schulen plädierten CDU-Vertreter für eine Aufteilung auf Personal, Digitalisierung und Ausstattung. Die meisten Parteien, darunter Linke, FDP, Grune und AfD priorisierten zusätzliches Personal, während die SPD den Schwerpunkt auf digitale Ausstattung legte.

Beim Thema Sanierungsstau an Schulen räumte die SPD-Fehler ein und sprach von falschen Investitionsentscheidungen sowie mangelndem Mut zur Kreditaufnahme zugunsten einer „schwarzen Null“.

Die Grünen ergänzten, dass es insgesamt an ausreichender Unterstützung gefehlt habe. Die Linke kritisierte die Verteilung des Bildungsetats und forderte eine stärkere Finanzierung durch höhere Steuern für Wohlhabende, wobei soziale Politik oberste Priorität haben müsse. Die CDU stellte mehrere Reformansätze vor, darunter die Attraktivitätssteigerung pädagogischer Berufe, eine ganzheitlichere Bildungspolitik sowie ein verpflichtendes, kostenloses letztes Kindergartenjahr. Zudem sprach sie sich für die Rückkehr zu einem stärker gegliederten Schulsystem aus. Die AfD legte den Fokus auf Sprachförderung und Sozialarbeit, insbesondere im Kontext von Migration, und forderte einen Schulabschluss nur bei ausreichenden Deutschkenntnissen. Die Frage der Finanzierung blieb dabei offen. Die SPD wies diese Positionen scharf zurück, forderte eine angemessene Bezahlung von Lehrkräften und kritisierte die Vielzahl ständiger Reformen. Auch die gescheiterte Bildungsallianz wurde thematisiert, wobei die FDP betonte, dass das Scheitern nicht an der Opposition gelegen habe und alle notwendigen Stellen geschaffen werden mussten. Sie setzte zudem auf frühe Sprachforderung und mehr Chancengerechtigkeit, unabhängig vom Hintergrund der Familien. Die Grünen sprachen sich für bessere Ausstattung und eine sozialindexbasierte Ressourcenverteilung aus, während die SPD das Sitzenbleiben abschaffen wollte. Die Linke plädierte für mehr Sport im Schulalltag. Die AfD erklärte abschließend, die Schulen leisteten grundsätzlich gute Arbeit, kritisierte jedoch eine übermäßige „Reformitis“ als zentrales Problem der Bildungspolitik.

 

Zusammenfassend zeigte die Podiumsdiskussion, dass die Parteien in der Wirtschafts- und Bildungspolitik unterschiedliche Schwerpunkte setzen und teils gegensätzliche Lösungswege verfolgen. Besonders deutlich wurde, wie eng Themen wie Wirtschaft, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Bildung miteinander verbunden sind. Die Diskussionen machten politische Unterschiede nachvollziehbar und regten dazu an, die vorgestellten Positionen kritisch zu hinterfragen. Für die Schülerinnen und Schuler bot die Veranstaltung somit eine gute Gelegenheit, politische Prozesse besser zu verstehen und sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Text: Lorena Muji (JG1/1)
Bilder: MEN

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