Vom 3. bis 17. Januar 2026 hatten acht Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Wirtschaftsgymnasiums West gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Sardi und Frau Bauer die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch mit der Bombay International School teilzunehmen. Ziel des Austauschs war es, internationale Kontakte zu knüpfen, die englischen Sprachkenntnisse zu verbessern und vor allem die kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Indien kennenzulernen.
Unsere Reise begann mit dem Flug von Stuttgart über Istanbul nach Delhi. Von dort aus führte uns eine Rundreise durch verschiedene Regionen Nordindiens, bevor wir schließlich nach Mumbai flogen und dort eine Woche bei unseren Gastfamilien verbrachten.
Rundreise durch Nordindien
Delhi und Neu-Delhi – Geschichte und Gegenwart
Unsere erste Station war Delhi, beziehungsweise Neu-Delhi. Die indische Hauptstadt gehört mit über 30 Millionen Einwohnern zu den größten Metropolregionen der Welt. Gemeinsam mit lokalen Guides erkundeten wir die Stadt und erhielten einen ersten Eindruck von der Vielfalt Indiens.
Zu den ersten Sehenswürdigkeiten gehörte das Qutb Minar, ein etwa 73 Meter hohes Minarett aus dem 12. Jahrhundert. Als UNESCO-Weltkulturerbe gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der frühen islamischen Herrschaft in Indien. Besonders beeindruckend waren die detailreichen Steinmetzarbeiten und die Größe des Bauwerks.
Anschließend besuchten wir das India Gate, eines der bekanntesten Wahrzeichen Neu-Delhis. Das monumentale Tor erinnert an die indischen Soldaten, die während des Ersten Weltkriegs ihr Leben verloren. Ähnlich wie der Arc de Triomphe in Paris dient es heute als nationaler Erinnerungsort und beliebter Treffpunkt.
Ein weiteres Highlight war das Humayun-Mausoleum. Das im 16. Jahrhundert errichtete Grabmal des Mogulkaisers Humayun gilt als architektonischer Vorläufer des Taj Mahal. Die weitläufigen Gartenanlagen und die beeindruckende Symmetrie des Gebäudes gaben uns bereits einen ersten Eindruck von der Baukunst der Mogulzeit.
Besonders lebendig wurde unsere Delhi-Erkundung durch eine Altstadttour in traditionellen Fahrrad-Rikschas. Dabei konnten wir das geschäftige Treiben der Märkte, die engen Straßen und die Vielzahl an Gerüchen, Geräuschen und Eindrücken hautnah erleben.
Außerdem besichtigten wir die Jama Masjid, eine der größten Moscheen Indiens. Das gewaltige Bauwerk wurde im 17. Jahrhundert unter dem Mogulkaiser Shah Jahan erbaut, der später auch den Bau des Taj Mahal in Auftrag gab. Von den erhöhten Bereichen der Moschee bot sich ein beeindruckender Blick über die Altstadt Delhis.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Besuch des Bangla Sahib Gurudwara, eines bedeutenden Sikh-Tempels. Dort lernten wir die Grundprinzipien der Sikh-Religion kennen, insbesondere die Idee der Gleichheit aller Menschen. Beeindruckend war vor allem die große Gemeinschaftsküche, in der täglich tausende Menschen kostenlos mit Essen versorgt werden – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder ihrem sozialen Status.
Agra – Das Taj Mahal und seine Geschichte
Nach unserem Delhi-Aufenthalt reisten wir weiter nach Agra. Die Stadt ist weltweit vor allem für das Taj Mahal bekannt, das für viele von uns den Höhepunkt der gesamten Rundreise darstellte.
Das Taj Mahal wurde im 17. Jahrhundert durch den Mogulkaiser Shah Jahan als Mausoleum für seine verstorbene Ehefrau Mumtaz Mahal errichtet. Das vollständig aus weißem Marmor bestehende Bauwerk gilt heute als eines der sieben neuen Weltwunder und als Symbol ewiger Liebe. Besonders beeindruckend waren die perfekte Symmetrie der Anlage, die kunstvollen Verzierungen und die Geschichte des Bauwerks.
Ergänzend dazu besuchten wir eine Werkstatt für traditionelle Marmorintarsienkunst, auch Pietra Dura genannt. Dabei werden kleine Halbedelsteine von Hand in Marmor eingesetzt, um kunstvolle Muster und Bilder zu erzeugen. Viele der Techniken werden heute noch ähnlich ausgeführt wie zur Zeit des Baus des Taj Mahal. Dadurch konnten wir nachvollziehen, mit welchem enormen handwerklichen Aufwand der Bau des Mausoleums einherging.
Der Besuch des Sheroes Hangout Cafés machte uns besonders nachdenklich. Das Café wird von Frauen betrieben, die Opfer von Säureangriffen wurden. Neben der Möglichkeit, dort etwas zu essen oder zu trinken, setzt sich die Organisation für Aufklärung und Unterstützung der Betroffenen ein. Der Besuch zeigte uns eine andere Seite Indiens und machte deutlich, mit welchen gesellschaftlichen Herausforderungen manche Menschen konfrontiert sind.
Ländliches Rajasthan – Einblicke in Tradition und Alltag
Nach den Großstädten führte uns unsere Reise in eine ländliche Region nahe Jaipur. Dort konnten wir das Leben außerhalb der Metropolen kennenlernen.
Auf einem traditionellen Anwesen erhielten wir eine Führung über das Gelände und erfuhren mehr über die Lebensweise in ländlichen Regionen Rajasthans. Der Kontrast zu den hektischen Großstädten war deutlich spürbar.
Besonders beeindruckend war der Besuch des Abhaneri Stepwell, eines historischen Stufenbrunnens aus dem 8./9. Jahrhundert. Die Anlage besteht aus tausenden symmetrisch angeordneten Stufen, die zu einem tiefen Wasserreservoir führen. Solche Bauwerke dienten früher der Wasserversorgung in den trockenen Regionen Nordindiens und zeigen eindrucksvoll die Ingenieurskunst vergangener Jahrhunderte.
Während unseres Aufenthalts durften wir außerdem einer kleinen religiösen Hindu-Zeremonie beiwohnen. Dadurch erhielten wir einen Einblick in die religiöse Tradition, die für viele Menschen in Indien noch heute eine wichtige Rolle im Alltag spielt.
Ein besonderes Erlebnis war das Tragen traditioneller indischer Kleidung. Dadurch konnten wir nicht nur die kulturellen Traditionen besser kennenlernen, sondern auch nachvollziehen, welchen Stellenwert Kleidung bei Festen und religiösen Anlässen hat.
Jaipur – Die rosarote Stadt
Unsere letzte Station der Rundreise war Jaipur, die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Die Stadt wird häufig als „Pink City“ bezeichnet, da viele Gebäude im historischen Zentrum in charakteristischen Rosatönen gehalten oder aus rosarotem Stein gebaut sind. Weiterhin ist Jaipur für seine Textilkunst bekannt.
Auf dem Weg nach Jaipur besuchten wir zunächst den sogenannten Affentempel (Galta Ji). Der Tempelkomplex liegt zwischen Hügeln außerhalb der Stadt und ist für seine zahlreichen freilebenden Affen bekannt. Gleichzeitig handelt es sich um einen bedeutenden hinduistischen Pilgerort mit mehreren Tempeln und Wasserbecken.
Ein eher ungewöhnliches, aber sehr interessantes Erlebnis war der Besuch eines Bollywood-Films im traditionsreichen Golcha Cinema. Bollywood-Filme gehören zu den wichtigsten Bestandteilen der indischen Popkultur. Die Begeisterung des Publikums im Kinosaal war deutlich intensiver als das, was wir aus Deutschland gewohnt sind. Da der Film nicht auf Englisch synchronisiert war, war es für uns zwar etwas schwieriger der Handlung zu folgen, aber schon alleine die Vibes waren der Erfahrung wert. Die Kunstform Film hat in Indien ganz eigene gestalterische Elemente und wirkt wesentlich lebendiger als klassisch westliche Produktionen. Ob einem dieser Stil zusagt, muss jeder für sich selbst entscheiden, unterhaltsam war unser Bollywood-Erlebnis aber auf jeden Fall.
Außerdem besichtigten wir das Amber Fort, eine der bekanntesten Festungsanlagen Rajasthans. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert erbaut und diente den Herrschern der Region als Residenz. Besonders beeindruckend waren die riesigen Mauern, die kunstvoll gestalteten Innenhöfe und die Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Das Fort vermittelte einen Eindruck von der Bedeutung und dem Reichtum der ehemaligen Rajputen-Herrscher.
Nach unserem Aufenthalt in Jaipur flogen wir am 11. Januar weiter nach Mumbai.
Eine Woche in Mumbai – Leben in Gastfamilien
Der zweite Teil unserer Reise stand ganz im Zeichen des eigentlichen Schüleraustauschs. Während unseres Aufenthalts lebten wir bei Gastfamilien und konnten dadurch den Alltag indischer Familien unmittelbar erleben.
Bereits am Ankunftstag wurden wir am Flughafen herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Viele von uns verbrachten den Abend gemeinsam mit ihren Austauschpartnern und deren Familien, machten Sport oder erkundeten die Stadt.
Montag
Am Montag wurden wir offiziell an der Bombay International School begrüßt. Nach einer Willkommenszeremonie erhielten wir einen Rundgang über das Schulgelände und bekamen einen ersten Eindruck vom indischen Schulsystem.
Anschließend besuchten wir die Jai Vakeel Foundation, eine Organisation, die Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen unterstützt. Der Besuch zeigte uns, wie Inklusion und Förderung in Indien umgesetzt werden. Es freute uns in diesem Rahmen eine Spende unserer Fairtrade AG an die Jai Vakeel Foundation überreichen zu können.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen nahmen wir an einem Bollywood-Tanzunterricht teil. Dem Tanzen kommt in Indien eine bedeutende kulturelle Rolle zu, weswegen es auch im Schulalltag einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland hat.
Zum Abschluss des Tages besuchten wir den Babulnath-Tempel, einen der ältesten Hindu-Tempel Mumbais. Der Tempel ist dem Gott Shiva gewidmet und bietet zudem einen beeindruckenden Blick über Teile der Stadt.
Dienstag
Eines der Highlights der gesamten Mumbai-Woche war für viele von uns der Ausflug zur Insel Elephanta.
Die Insel liegt vor der Küste Mumbais und ist vor allem für ihre Höhlentempel bekannt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Tempelanlagen entstanden vermutlich zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert. Besonders beeindruckend waren die monumentalen Götter-Darstellungen, die aus dem Felsen herausgearbeitet wurden.
Da ich mich schon immer für Mythologien verschiedener Kulturen interessiert habe, gehörte dieser Tag zu meinen persönlichen Favoriten. Die Vielzahl an Geschichten und Symbolen rund um die hinduistischen Gottheiten machte die Besichtigung besonders spannend.
Mittwoch
Am Mittwoch erhielten wir einen tieferen Einblick in den Schulalltag unserer Austauschpartner.
Wir nahmen an einer Economics-Stunde teil und konnten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem deutschen und indischen Unterricht beobachten. Anschließend besuchten wir einen Kunstworkshop, bei dem uns eine traditionelle lokale Kunstform vorgestellt wurde.
Nach dem Mittagessen besichtigten wir den Chanakya Embroidery Workshop. Dort wird hochwertige Handstickerei für internationale Modehäuser hergestellt. Besonders beeindruckend waren die Präzision und Geduld, mit der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft monatelang an den Kunstwerken arbeiten.
Donnerstag
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen gemeinsamer Freizeitaktivitäten mit unseren Austauschpartnern.
Im Willingdon Sports Club verbrachten wir den Tag beim Schwimmen, Tischtennisspielen und anderen sportlichen Aktivitäten. Solche gemeinsamen Unternehmungen waren eine wunderbare Gelegenheit, um neue Freundschaften zu knüpfen und unsere Austauschpartner besser kennenzulernen.
Freitag
Am letzten offiziellen Programmtag besuchten wir zunächst den ISKCON-Tempel in Chowpatty. Die ISKCON-Bewegung ist weltweit als Hare-Krishna-Bewegung bekannt und engagiert sich unter anderem für religiöse Bildung und soziale Projekte. Im Tempelinneren gab es viele Puppen und Figuren von Heiligen. Insbesondere in der Haupt-Zeremonienhalle gab es einen fast gänzlich vergoldeten und einer Göttin gewidmeten Schrein.
Anschließend nahmen wir an einer Yogastunde teil. Yoga hat seinen Ursprung in Indien und ist bis heute ein wichtiger Bestandteil vieler spiritueller und gesundheitlicher Traditionen. Danach unternahmen wir einen Spaziergang in einer Parkanlage nahe der Schule.
Ein weiterer Programmpunkt war das Mani Bhavan Gandhi Sangrahalaya. Das ehemalige Wohnhaus Mahatma Gandhis dient heute als Museum und dokumentiert wichtige Stationen seines Lebens sowie seines gewaltfreien Widerstands gegen die britische Kolonialherrschaft.
Den Abschluss bildete eine feierliche Abschiedszeremonie mit Tanzaufführungen und gemeinsamen Erinnerungen an eine ereignisreiche Woche.
Neben dem offiziellen Programm verbrachten wir an allen Tagen viel Zeit mit unseren Gastfamilien und Austauschpartnern. Zu unseren Freizeitaktivitäten zählten Bowling, Pickleball, Basketball, Restaurantbesuche, Spaziergänge an der Promenade, Tuk-Tuk-Fahrten, Shoppingtouren und viele Gespräche über unseren Alltag in Deutschland und Indien.
Persönliche Eindrücke und Erkenntnisse
Die Reise war für mich vor allem eines: unglaublich eindrucksvoll. Es gab keinen langweiligen Moment. Besonders beeindruckt haben mich die enorme kulturelle Vielfalt, die jahrtausendealte Geschichte des Landes und die Offenheit vieler Menschen, denen wir begegnet sind.
Gleichzeitig wurden wir auch mit Herausforderungen konfrontiert. Die sichtbare Armut in den Großstädten war teilweise schockierend und machte deutlich, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten in verschiedenen Teilen der Welt sein können. Auch die Luftqualität in manchen Städten sowie der oft chaotisch wirkende Straßenverkehr unterschieden sich sichtlich von dem, was wir aus Deutschland gewohnt sind.
Interessant war außerdem zu beobachten, welche Rolle Respekt und Hierarchien im indischen Alltag spielen. Älteren Menschen wird häufig eine besondere Wertschätzung entgegengebracht, die im täglichen Leben deutlich sichtbar ist. Besonders nah konnte ich das erleben, als ich die Ehre hatte, die Großeltern meines Austauschpartners kennen zu lernen. Wir setzten uns erst als die Großeltern bereits saßen, sie begannen und beendeten alle Gesprächsthemen. Dieses Erlebnis zeigte mir, dass Respekt gegenüber Älteren, vor allem wegen Ihrer Weisheit, eine wichtige Rolle spielt.
Beeindruckend fand ich, wie unterschiedlich Lebensrealitäten trotz ähnlichen Alters sein können. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass Menschen auf der ganzen Welt oft viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. Unsere Gastfamilien haben uns mit großer Herzlichkeit aufgenommen und uns vom ersten Tag an das Gefühl gegeben, willkommen zu sein.
Auch der Einblick in das indische Schulsystem empfand ich spannend. Neben klassischen Unterrichtsfächern spielen kreative Angebote wie Tanz, Yoga oder Schauspiel eine deutlich größere Rolle als an vielen deutschen Schulen.
Rückblickend hat uns der Austausch nicht nur neue Freundschaften ermöglicht, sondern auch unseren Blick auf andere Kulturen erweitert. Indien verfügt über eine faszinierende Geschichte sowie über eine enorme religiöse und kulturelle Vielfalt, die es zu entdecken gibt. Gerade für Menschen, die sich für Mythologie, Geschichte und Religion interessieren, bietet das Land eine unglaublich große Vielfalt an Erzählungen und Traditionen.
Die Erfahrungen, Begegnungen und Freundschaften dieser zwei Wochen werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben und zeigen, wie wertvoll internationale Begegnungen für das gegenseitige Verständnis sein können. Allen zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe kann ich absolut empfehlen am kommenden Indienaustausch teilzunehmen; es lohnt sich.
Text: Johann S.
Rückbesuch der BIS Mumbai am Wirtschaftsgymnasium West vom 11. – 18.04.2026
Nach unserem eigenen Aufenthalt in Indien war es endlich so weit: Unsere indischen Austauschpartner*innen kamen zu uns nach Deutschland! Am Samstag, dem 11.04.2026, haben wir sie am Stuttgarter Hauptbahnhof empfangen – der Start in eine Woche voller unvergesslicher gemeinsamer Erlebnisse.
Während der Samstag und der Sonntag ganz im Zeichen der Gastfamilien standen, begann ab Montag das offizielle Programm am WG West. Unsere Gäste begleiteten uns in unseren Schulstunden, bekamen eine Schulhausführung und konnten so unseren Schulalltag hautnah miterleben. Anschließend sorgte eine Stuttgart-Schnitzeljagd für Action und gute Stimmung – eine perfekte Mischung aus Teamwork und Spaß.
Am Dienstag ging es früh los in Richtung Schwarzwald. Unser erstes Ziel war der Mummelsee – allerdings zeigte sich dieser von seiner mystischen Seite: dichter Nebel statt Panorama. Trotzdem (oder gerade deswegen) hatte der Ort eine ganz besondere Atmosphäre und begeisterte unsere indischen Austauschgäste. Danach ging es weiter nach Baden-Baden, eine der berühmtesten Kurstädte Europas. Bei unserer gemeinsamen Stadterkundung konnten wir eine ideale Mischung zwischen Kultur und Natur erleben.
Am Mittwoch stand nach dem gemeinsamen Besuch des Unterrichts ein Ausflug nach Ludwigsburg auf unserem Programm. Durch den Favoritepark spazierten wir zum Schloss Ludwigsburg, wo wir die „Klassische Schlossführung Herzog“ in englischer Sprache hatten. Unsere indischen Austauschpartner*innen und wir waren insbesondere von den barocken und klassizistischen Räumen des Residenzschlosses Ludwigsburg sowie der Bildergalerie mit ihren Deckenfresken und Porträts fasziniert.
Ein echtes Highlight folgte am Donnerstag mit unserer Betriebsbesichtigung bei Porsche. Diese ermöglichte uns nicht nur spannende Einblicke in die Produktion und die Technik, sondern auch eine praktische Verknüpfung mit unserem wirtschaftswissenschaftlichen Theoriewissen. Der anschließende Museumsbesuch bot unseren Austauschpartner*innen und uns ein vertieftes Eintauchen in die Porsche-Welt sowie ein ganz besonderes Erlebnis: Das Probesitzen in einem Porsche 911.
Am Freitag war leider schon unser letzter gemeinsamer Schultag gekommen. Nach dem gemeinsamen Unterricht konnten unsere Gäste und wir Stuttgart bei bestem Wetter auf dem Fernsehturm von der Vogelperspektive aus erkunden.
Bei der daran anschließenden Abschlussfeier am WG West herrschte gute Stimmung, denn unsere gemeinsame Woche war ein ganz besonderes Erlebnis gewesen. Unsere Austauschpartner*innen und wir haben es sehr genossen, gemeinsam unterwegs zu sein, Stuttgart zu entdecken und einfach Zeit miteinander zu verbringen.
Am Samstagmorgen hieß es dann leider schon Abschied nehmen. Am Stuttgarter Hauptbahnhof verabschiedeten wir unsere Gäste – das Ende einer intensiven, erlebnisreichen Woche voller Ausflüge, neuer Eindrücke und unvergesslicher Momente.
Unser Austausch mit der Bombay International School wird uns allen in bester Erinnerung bleiben.
Text: Emelie M. & Paula L.



