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BNE am WG West

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Gekoppelt an unseren Leitsatz „Verantwortung gestaltet die Welt“ nehmen wir seit dem Schuljahr 2023/24 an einem Projekt zum Thema BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) teil, das in Zusammenarbeit des Kultusministeriums mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit angeboten wird.

Hier befinden wir uns derzeit in der spannenden Projektentwicklungsphase. Ein Teil der Projektentwicklung wird darin bestehen, dass wir unsere vielfältigen Aktivitäten im Bereich BNE gut koordinieren und durch passende Zusatzangebote ergänzen.

Ein erstes kleines neues Angebot bestand darin, dass wir im Jahr 2024 einmal wöchentlich einen großen Korb mit Bio-Obst kostenfrei für unsere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen konnten. Ein kleiner Beitrag zu einer gesunden Ernährung und zum Konsum von unverpackten, biologisch produzierten Lebensmitteln.

Für das Schuljahr 2024/2025 wurden weitere Aktivitäten geplant und bereits umgesetzt, wie beispielsweise zu Schuljahresbeginn das „Faire Frühstück“ in Kooperation mit der Stadt Stuttgart oder unsere „Nachhaltige Woche“ im Oktober 2024, bei der Themen der Nachhaltigkeit behandelt und die Schulgemeinschaft für diese Themen sensibilisiert wurden. Im März 2025 findet zum Thema BNE ein Schulentwicklungsnachmittag statt, bei dem sich das Kollegium u. a. mit der Frage auseinandersetzen wird, was BNE für uns als Schule bedeutet.

Erste Informationen zu dem Gesamtprojekt gibt es auf den Seiten des Kultusministeriums:
Link zur entsprechenden Seite auf der Website des Ministeriums.

Zitat von der Webseite der Kultusministerkonferenz: „Der Begriff „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) wurde auf der UN-Umweltkonferenz von Rio de Janeiro 1992 geprägt und meint eine Bildung, die Menschen befähigt, die Zukunft in einer globalisierten Welt aktiv, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst zu gestalten.“

Zum Bild: Von höchster Stelle: bei einer Führung durch das Hauptquartier der Vereinten Nationen (UN) in New York werden die Ziele für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung erläutert.

Tag der Offenen Tür

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WG West open

Lernen Sie das WG West kennen!
Am Donnerstag, den 06. Februar 2025 öffnen wir von 16:00 bis 19:00 Uhr unsere Türen.
Neben dem Besuch unserer Info-Veranstaltungen zu unseren Bildungsgängen können Sie Fragen stellen und unsere Schule näher kennenlernen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

(Birte Reiser, Schulleiterin)

Bild oben: Schulgebäude und Pavillon im Schulhof.

Bild oben: Flurbereich (1. Obergeschoss).

Becoming Global Citizens with Erasmus +

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Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, interkulturellem Austausch und persönlichem Wachstum innerhalb Europas. Im Rahmen unserer Austauschprogramme haben die Schüler*innen die Möglichkeit, entweder am Spanien-Austausch oder am Französisch-Austausch teilzunehmen, die beide von der EU mitfinanziert werden, um die europäischen Werte aktiv zu leben und anzuwenden.

Orientiert an zwei unserer Leitsätze

  • Sprache eröffnet Welten
  • Verantwortung gestaltet die Welt,

bieten wir unseren Schüler*innen Austauschprogramme und Kooperationsprojekte an, welche die Zusammenarbeit mit Schulen, Lehrer*innen und Schüler*innen anderer Länder ausbauen und den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken fördern sollen.

Europa bleibt unsere gemeinsame Aufgabe und Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie Toleranz, Freiheit und Inklusion sind genauso zentral für uns wie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Unsere Welt befindet sich im Wandel und der Ausbau von Austauschprogrammen, Kooperationsprojekten und strategischen Partnerschaften ist eine wichtige Komponente unserer fortschreitenden Internationalisierung.

Als frisch akkreditierte Erasmus+-Schule möchten wir unsere Schüler*innen auf ihrem Weg dabei unterstützen, global citizens zu werden. Gleichzeitig haben wir es uns am WG West auf die Fahnen geschrieben, nicht nur schulintern, sondern auch mit unseren internationalen Partnern zusammen BNE-Ziele (BNE = Bildung für Nachhaltige Entwicklung) wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Menschen- und Tierrechte zu befördern. Unsere Schüler*innen sollen als aktiver Teil unserer Gesellschaft Selbstwirksamkeit erleben und Verantwortung für sich selbst, aber auch für andere übernehmen lernen.

Download Urkunde (pdf)

Text: Elfi Kosmadopoulou

WG West ist nun DGSE zertifiziert!

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Seit 2019 hat unsere Schule an dem Pilotprojekt des Kultusministeriums zur datengestützten Schulentwicklung (DGSE) teilgenommen. Die Pilotphase endete 2023 mit der Zertifizierung unserer Schule.

Im Rahmen des Projektes zur datengestützten Schulentwicklung werden mit Unterstützung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) von unserer Schule eine Reihe von Daten erhoben, interpretiert und intensiv genutzt, um unserer Schule in den Bereichen Schul- und Unterrichtsentwicklung voranzubringen.

Erhoben werden einerseits die Daten zu den Bestehensquoten in den Bildungsgängen, die uns Hinweise auf die Lernergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler geben.

Darüber hinaus werden Daten zur Selbstwirksamkeitserwartung unserer Lernenden und zu ihrer Wahrnehmung unseres Schulklimas erhoben. Diese Daten sind einerseits eine wichtige Grundlage, um das Klima in den einzelnen Klassen über die Interpretation der Daten und über die Ableitung von Maßnahmen zu verbessern.

Andererseits spielen diese Daten eine große Rolle für die Weiterentwicklung unseres KLIF-Projektes (KLIF = KLassenlehrerstunde – Individuelle Förderung), in dem es auch in hohem Maße um Fragen der Selbstwirksamkeitsförderung geht.

Zusätzlich wird auch erhoben, wie das Schulklima vom Kollegium empfunden wird, diese Daten spielen eine große Rolle für die Schulleitung und ihr Bemühen ein möglichst positives Arbeitsklima für das Kollegium zu gestalten.

Schließlich werden im Rahmen des Projektes die Lernergebnisse in den Fächern erhoben. Konkret bedeutet dies, dass in den Fächern BWL, Mathematik, Englisch und Biologie in allen Eingangsklassen gemeinsame Klassenarbeiten geschrieben werden. Dies hat eine ganze Reihe positiver Effekte: einerseits trägt es zur Entlastung der Kolleginnen und Kollegen bei, andererseits führt es zu einer Angleichung der Leistungsanforderungen in den Parallelklassen und damit zu etwas mehr Bildungsgerechtigkeit. Das Besondere im Rahmen des Projektes besteht jedoch darin, dass die gemeinsamen Klassenarbeiten mit einem Tool ausgewertet werden und im Anschluss daran die Kolleginnen und Kollegen diese Auswertung interpretieren. Im Rahmen der Interpretation werden Hypothesen erstellt, warum bestimmte Aufgaben einfach zu lösen waren, warum bestimmte Aufgaben als sehr schwer empfunden wurden, warum es in einzelnen Klassen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kam. All dies trägt dazu bei, Informationen über den eigenen Unterricht zu erhalten und den Unterricht im Sinne von mehr Lernwirksamkeit weiterzuentwickeln.

Damit die gesamten Prozesse strukturiert gestaltet und durchlaufen werden, gibt es einen schulinternen Auditor und es gibt auch ein externes Audit.

Zum Bild:
Das WG West hat als Projektschule zur Einführung der datengestützten Schulentwicklung an beruflichen Schulen teilgenommen. Am Freitag, den 29. September 2023 erhielten das WG West und fünf andere Schulen aus Baden-Württemberg im Rahmen einer festlichen Veranstaltung des Kultusminiteriums als erste das Zertifikat für Datengestützte Schulentwicklung überreicht.
Herr Uffmann, Geschäftsführer von Insticert und Herr Hager-Mann (MD Kultusministerium) übergeben dem Schulleiter des WG West, Klaus Beringer das Teilnahmezertifikat.

Das Zertifikat, welches der Schule bescheinigt, die Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung an beruflichen Schulen (DGSE) implementiert zu haben.

Vom Leitbild zu handlungssteuernden Leitsätzen

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„Wie alle Schulen hatte auch unsere Schule ein Leitbild. Entstanden ist dieses Leitbild in einer sehr frühen Phase der Schulentwicklungsgeschichte. Der Schulleiter Wilhelm Hartmann startete bereits 1993 mit einer systematischen Qualitätsentwicklung an der Schule. Unter intensiver Beteiligung des Kollegiums entstand 1995 das Leitbild der Schule, 1999 wurde das Leitbild überarbeitet und um Leitlinien zur Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation erweitert. Dieses Leitbild wurde an verschiedenen Stellen im Schulhaus und auf der Homepage veröffentlicht und es war Grundlage für den STEBS-Prozess (STEBS = STärkung der Eigenständigkeit von Beruflichen Schulen) und die beiden Fremdevaluationen der Schule in den Jahren 2011 und 2016.

Im Lauf der Jahre verlor das Leitbild immer mehr an realer Bedeutung, es war das Leitbild eines Kollegiums, das es in dieser Form nicht mehr gab und das Leitbild einer Schulleitung, die es in dieser Form nicht mehr gab. Es hing im Haus, es stand auf der Homepage – es hatte im Schulalltag keinerlei Bedeutung.

Im Jahr 2018 machten wir uns auf den Weg ein neues Leitbild zu erstellen, schließlich gab es eine neue Schulleitung und ein „neues“ Kollegium. Trotz Corona führten wir eine Reihe von Schulentwicklungsveranstaltungen durch, um zu diesem neuen Leitbild zu kommen. Im Frühjahr 2020 waren wir soweit, wir hatten alles zusammengetragen, was wir uns unter einem guten WG West vorgestellt hatten und wollten jetzt gemeinsam die Sätze für unser neues Leitbild formulieren.

Während wir die Sätze formulierten, wurde die Stimmung der Beteiligten immer schlechter. Eine ältere Kollegin brachte die Gründe hierfür auf den Punkt: „Jetzt formulieren wir die gleichen Sätze wie vor 20 Jahren, die gleichen Sätze wie alle anderen Schulen und das Ganze hat keinerlei Bedeutung für die wirkliche Entwicklung unserer Schule.“. Nach einer kurzen Phase der Ratlosigkeit entschieden wir uns dafür auf ein Leitbild zu verzichten und stattdessen wenige Leitsätze zu formulieren. Diese Leitsätze sollten sich daran orientieren, was wir unseren Lernenden mit „in die Welt“ geben wollen.“

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, OES-Handbuch, Band 10, Berufliche Schule entwickeln mit Leitbild und Co. (noch unveröffentlicht)

Grafische Gestaltung unserer Leitsätze auf der Schulwebsite.

Eine besondere Theateraufführung

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THEATERmobileSPIELE führt am WG West Woyzeck von Georg Büchner auf

Text: Shammla Fathai; Bilder: Lisa Decker (beide aus der JG2/3)

Am Wirtschaftsgymnasium West hatten wir die besondere Gelegenheit, das Theaterstück Woyzeck, live gespielt vom THEATERmobileSPIELE, zu erleben – eine besondere Erfahrung für alle. Julian König führte das Stück alleine auf und spielte dabei alle Rollen selbst, was die Schüler sehr beeindruckte.

Die Aufführung richtete sich speziell an die Jahrgangsstufe 2 und half den Deutschkursen von Frau Pegam, Frau Mendl und Herrn Kölblin, sich besser auf das Abitur vorzubereiten. Mit wenigen Requisiten und viel Ausdruckskraft brachte der Schauspieler die Figuren und die Atmosphäre des Stücks lebendig auf die Bühne. Die Schüler waren begeistert von der kreativen und intensiven Darstellung, die Woyzeck auf eine ganz neue Weise erlebbar machte. Dieses Theater war nicht nur spannend, sondern auch eine tolle Unterstützung und Vertiefung für das Verständnis der Lektüre.

Woyzeck ist eines der bekanntesten Werke Georg Büchners und wurde posthum veröffentlicht. Das Drama blieb unvollendet und besteht aus einer Reihe von lose verbundenen Szenen, welche die verzweifelte Lebenssituation des Protagonisten Woyzeck schildern. Thematisch setzt sich das Stück mit sozialen Missständen, moralischer Unterdrückung und den psychologischen Abgründen des Menschen auseinander – und ist somit auch fast 200 Jahre später noch aktuell.

Nikolaus-Aktion

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Fairtrade-Nikolaus-Aktion am WG West

Am Donnerstag 28. November in den großen Pausen beginnt der Verkauf der Karten für die diesjährige Nikolaus-Aktion. Komme vorbei und überrasche am Nikolaustag, 6. Dezember jemanden aus Deiner Klasse mit einem Fairtrade-Schoko-Nikolaus!

Der Nikolaus besteht zu 100 Prozent aus fair gehandelter Schokolade aus Paraguay oder Bolivien und steht für nachhaltigen Konsum ohne Kinderarbeit oder Sklaverei.

Alle Gewinne werden gespendet an die „Stiftung Kinder in Not“.

(Johannes von Kalckreuth)

Bundesweiter Vorlesetag 2024

By Allgemein, WG

Am 15. November wird vorgelesen!

Vorlesen bildet die Grundlage für ganz viele Fähigkeiten, die Kinder und Erwachsene im Leben brauchen. Es hilft dabei, selbst leichter Lesen zu lernen, es stärkt das Einfühlungsvermögen, lässt in andere Lebenswelten blicken, regt die Fantasie an oder fördert auch den Umgang mit anderen. Kurzum: Vorlesen legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft und ein verständnisvolles Miteinander.

Zum Bild: offizielles Logo des Bundesweiten Vorlesetages (https://www.vorlesetag.de; Copyright Logo und Illustration: © Gert Albrecht für DIE ZEIT)

Die 11. Klassen des Wirtschaftsgymnasiums nehmen am Bundesweiten Vorlesetag 2024 teil, der unter dem Motto „Vorlesen schafft Zukunft“ stattfindet. Der Bundesweite Vorlesetag findet jährlich am dritten Freitag im November statt und ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

Unsere Schüler*innen werden an diesem Tag in Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Altenheime gehen, um einem interessierten Publikum vorzulesen, über die Themen zu sprechen oder einfach bei passenden Spielen gemeinsam Spaß zu haben. Hervorzuheben ist dabei, dass die Schüler*innen ihre Einrichtungen und die passende Lektüre selbst ausgewählt haben.

Die Klassen von Herrn Kölblin, Herrn Oettli und Frau Mattes tragen so unsere Leitsätze „Sprache eröffnet Welten“ und „Verantwortung gestaltet die Welt“ aus unserer Schule heraus in die Welt.