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GieselJe

Besuch der Stadtbibliothek

By WG

Am Montag, den 10.02.25 besuchte der Seminarkurs der Jahrgangsstufe 1 die Stadtbibliothek Stuttgart. Dort nahmen die SchülerInnen an einer Rechercheschulung und einer Führung durch die Bibliothek teil.

(Text und Bilder: Marleen Jovanovic)

Studienfahrt nach Amsterdam – Kunst, Kultur & Karaoke

By WG

Was haben Grachten, Rembrandt, eine nachhaltige Schokoladenfabrik, koscheres Essen und ein Karaoke-Mikro gemeinsam? Richtig – sie waren alle Teil unserer Studienfahrt nach Amsterdam!

Gegen Ende des Schuljahres 2023/24 hat die damalige JG1/2, begleitet von Fr. Schwarz und Hr. Bittner, Amsterdam unsicher gemacht.

Nach der umweltfreundlichen Anreise mit dem Zug bezogen wir zunächst unser Quartier für die Woche im Stadtteil Sloterdijk, ehe wir bei einsetzender Dämmerung das Stadtzentrum und das berühmte Rotlichtviertel erkundeten.

Bild oben: abendliche Stadterkundung

Allabendliche Spiele- und Gesprächsrunden in der Hotellobby zählten genauso zu unserem Programm wie das gemeinsame Frühstück am Morgen, bei dem die Teilnahmebereitschaft der Schülerinnen und Schüler – mal mehr, mal weniger – stark war

Der Dienstag stand im Zeichen der Beschäftigung mit Geschichte. Am Vormittag nahmen wir an Freewalkingtours teil, wo wir spannende Geschichten rund um die Historie Amsterdams beleuchtet bekamen. Zum Mittagessen flohen wir vor dem Regen und trafen uns am Nachmittag im Anne-Frank-Haus wieder. Die Begehung dieses berühmten Ortes hinterließ bei allen Teilnehmenden sichtlich Spuren und zählte zweifellos zu den Highlights der Studienfahrt. Der eine oder die andere kam am Abend bei einem Jazzkonzert auf andere Gedanken.

Bilder unten: Grachten und Fahrräder in Amsterdam

Den Mittwochvormittag nutzen die einen zur individuellen Stadterkundung oder zum Shoppen – manche jedoch lieber zum Ausschlafen. Ab diesem Zeitpunkt wurden wir bis zum Ende der Ausfahrt mit sommerlichem Wetter verwöhnt.

Ein Abstecher im mit Meisterwerken bestückten Rijks-Museum durfte natürlich auf einer Amsterdamfahrt nicht fehlen und endet bei einem entspannten Picknick im Vondelpark. Abends kehrten wir gemeinsam in einem koscheren Restaurant ein, um es im Anschluss richtig krachen zu lassen: In einer Karaoke-Bar zeigten die Schülerinnen und Schüler, aber auch Fr. Schwarz und Hr. Bittner, wie man Stimmung macht. Es war ein unvergesslicher Abend!

Bild oben: am Rijks-Museum

Dementsprechend verkatert begann der Donnerstagmorgen. Als kaufmännische Schule mit internationalem Schwerpunkt war der Besuch einer hippen Schokoladenfabrik obligatorisch, aber zugleich auch der ideale Ort, um sich bei leckerer Schoki vom Vorabend zu erholen. Mit tollen Impulsen zu nachhaltiger Produktion verschlug es uns am Nachmittag ans Meer nach Zandvoort aan Zee. Zwischenzeitlich vergaß der eine oder die andere, dass wir gerade auf Klassenfahrt waren, so sehr fühlte es sich nach Urlaub an. Es war kaum verwunderlich, dass der letzte Abend nach so vielen Erlebnissen eher ruhig gehalten wurde.

Da wir erst am Nachmittag den Zug gen Stuttgart nahmen, konnten alle den Vormittag zur freien Verfügung nutzen: zum Shoppen von Souvenirs, zu einer Grachtenfahrt oder einfach zum Schlafen in der Hotellobby.

Strapazen machte nur die Deutsche Bahn. Doch alle kamen wohlbehalten und voller Erlebnisse zuhause in Stuttgart an.

Schokoladenverkostung im Schokoladenmuseum

Zandvoort aan Zee

Koscheres Abendessen

(Text und Bilder: Elisabeth Schwarz & Steffen Bittner)

Becoming Global Citizens with Erasmus +

By Allgemein

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, interkulturellem Austausch und persönlichem Wachstum innerhalb Europas. Im Rahmen unserer Austauschprogramme haben die Schüler*innen die Möglichkeit, entweder am Spanien-Austausch oder am Französisch-Austausch teilzunehmen, die beide von der EU mitfinanziert werden, um die europäischen Werte aktiv zu leben und anzuwenden.

Orientiert an zwei unserer Leitsätze

  • Sprache eröffnet Welten
  • Verantwortung gestaltet die Welt,

bieten wir unseren Schüler*innen Austauschprogramme und Kooperationsprojekte an, welche die Zusammenarbeit mit Schulen, Lehrer*innen und Schüler*innen anderer Länder ausbauen und den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken fördern sollen.

Europa bleibt unsere gemeinsame Aufgabe und Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie Toleranz, Freiheit und Inklusion sind genauso zentral für uns wie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Unsere Welt befindet sich im Wandel und der Ausbau von Austauschprogrammen, Kooperationsprojekten und strategischen Partnerschaften ist eine wichtige Komponente unserer fortschreitenden Internationalisierung.

Als frisch akkreditierte Erasmus+-Schule möchten wir unsere Schüler*innen auf ihrem Weg dabei unterstützen, global citizens zu werden. Gleichzeitig haben wir es uns am WG West auf die Fahnen geschrieben, nicht nur schulintern, sondern auch mit unseren internationalen Partnern zusammen BNE-Ziele (BNE = Bildung für Nachhaltige Entwicklung) wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Menschen- und Tierrechte zu befördern. Unsere Schüler*innen sollen als aktiver Teil unserer Gesellschaft Selbstwirksamkeit erleben und Verantwortung für sich selbst, aber auch für andere übernehmen lernen.

Download Urkunde (pdf)

Text: Elfi Kosmadopoulou

Fairtrade-Zertifizierung: Ab heute sind wir Faitrade-Schule!

By WS

Wirtschaftsgymnasium West wird als Fairtrade Schule ausgezeichnet

Am 18. Dezember war es soweit: Das WG West wird offiziell Fairtrade Schule. Mit der Auszeichnung bestätigen wir unser Engagement für den fairen Handel und leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von benachteiligten Bauern- und Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Gefeiert wurde dieses Ereignis im Rahmen einer Ausstellung mit Schüler*innen-Arbeiten zum Thema „Fairer Konsum“ und „Menschenrechte“: Dabei geht es um Themen wie Kinderarbeit, Umweltschutz und die Frage, was man in Bezug auf Elektronik wie Handys oder Laptops aus ethischer Sicht alles falsch machen kann. Dazu gab es ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen wie z. B. faire Schokolade und Einkaufsgutscheine für einen Onlineshop mit fairer Kleidung.

Videobotschaft

Laura Buntenbroich von Fairtrade Deutschland e.V.  gratulierte dem WG West zu dieser Auszeichnung in einer Videobotschaft: „Ich freue mich sehr, dass ich euch nun auf diese digitale Art und Weise zur 919. Fairtrade Schule in Deutschland auszeichnen darf – und das habt ihr euch auch wirklich mehr als verdient.“ (Download des Videos: auf den Button klicken!)

Zum Bild: Schüler*innen bei der Fairtrade-Party.

Zum Bild: eine Plakette im Schulgebäude weist das WG West als Fairtrade-Schule aus.

Zum Bild: die Zertifizierungs-Urkunde.

Zum Bild: fair gehandelte Schokolade.

Zum Bild: Still aus dem Video von der Fairtrade-Party.

Eine Schülerin hat bei der Fairtrade-Party ein Video gedreht; Start durch Anklicken des Buttons!

Play Video

Fairtrade-Party

Was bedeutet die Auszeichnung „FAIRTRADE SCHOOL“? Und was mussten wir dafür tun?

Um den Titel „Fairtrade-School“ zu erhalten und als diese ausgezeichnet zu werden, müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt sein:

  • (1) Der erste Schritt zur Erfüllung der fünf Kriterien ist die Gründung eines Schulteams. Dieses Team besteht aus Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften. Das Team bespricht bei regelmäßigen Treffen die Aktivitäten rund um den fairen Handel an der Schule. Am WG West erfüllt diese Funktion seit dem Schuljahr 2023/24 die Fairtrade Welt AG.
  • (2) Der Fairtrade-Kompass ist ein Schriftstück, welches unser Schulteam erarbeitet hat (Auszug siehe unten). Er fasst zusammen, in welche Richtung sich der faire Handel an unsrer Schule in den nächsten zwei Jahren entwickeln soll.

(Quelle: https://www.fairtrade-schools.de/mitmachen/kriterien)

  • (3) Es gibt eine Vielzahl an fairen Produkten und es werden von Tag zu Tag mehr. Von Fußbällen über Obst, T-Shirts bis Schokoaufstrich. Wir freuen uns, dass wir eine Vielzahl an fairen Produkten an unserer Schule zum Verkauf anbieten können.
  • (4) Beim Kriterium 4 geht es darum, den fairen Handel in den Unterricht mit aufzunehmen und sich dort intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.
  • (5) „Tue Gutes und rede darüber!“ Bei diesem Kriterium geht es um Schulaktionen zum fairen Handel, die so viele Menschen wie möglich an unserer Schule und in unserem Schulumfeld erreichen.

(Quelle: https://www.fairtrade-schools.de/mitmachen/kriterien)

Woher kommen unsere fairen Produkte?

Wir beziehen die meisten Produkte, die wir im Verkauf am WG West anbieten, bei GEPA. Diese Produkte zeichnen sich aus durch einen ganz besonders hohen Anteil an fair gehandelten Zutaten und Produkten sowie sehr hohe Standards in Bezug auf die Themen „Klimagerechtigkeit“, „Ökologie“ und „Soziales“.

Mit Klick auf den Download-Button kann man von der GEPA-Website das GEPA-Faltblatt-fair-plus (Unternehmensdarstellung „Unsere Plus-Punkte„) herunterladen (siehe auch nachstehende Bilder):

Quellen:
https://www.gepa-shop.de/fairplus
https://www.gepa.de/gepa/mission/siegel-zertifikate.html

Was bedeutet FAIRTRADE?

Eine Schülerin aus dem Berufskolleg 1 (BK1) hat nebenstehendes Schaubild erstellt; hier kann man sehen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit das Fairtrade-Siegel verliehen wird; auch was es mit dem Mengenausgleich auf sich hat, welche Kontrollinstanzen es gibt, welche Alternativen zum Fairtrade-Siegel existieren und welche Kritik am Fairtrade-Siegel geäußert wird, kann man hier erfahren.

Die Arbeit der Schülerin basiert auf folgenden Quellen:

https://utopia.de/siegel/fairtrade-siegel-bedeutung-kritik

https://www.youtube.com/watch?v=MrSIKTNRibE

WG West ist nun DGSE zertifiziert!

By Allgemein

Seit 2019 hat unsere Schule an dem Pilotprojekt des Kultusministeriums zur datengestützten Schulentwicklung (DGSE) teilgenommen. Die Pilotphase endete 2023 mit der Zertifizierung unserer Schule.

Im Rahmen des Projektes zur datengestützten Schulentwicklung werden mit Unterstützung des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) von unserer Schule eine Reihe von Daten erhoben, interpretiert und intensiv genutzt, um unserer Schule in den Bereichen Schul- und Unterrichtsentwicklung voranzubringen.

Erhoben werden einerseits die Daten zu den Bestehensquoten in den Bildungsgängen, die uns Hinweise auf die Lernergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler geben.

Darüber hinaus werden Daten zur Selbstwirksamkeitserwartung unserer Lernenden und zu ihrer Wahrnehmung unseres Schulklimas erhoben. Diese Daten sind einerseits eine wichtige Grundlage, um das Klima in den einzelnen Klassen über die Interpretation der Daten und über die Ableitung von Maßnahmen zu verbessern.

Andererseits spielen diese Daten eine große Rolle für die Weiterentwicklung unseres KLIF-Projektes (KLIF = KLassenlehrerstunde – Individuelle Förderung), in dem es auch in hohem Maße um Fragen der Selbstwirksamkeitsförderung geht.

Zusätzlich wird auch erhoben, wie das Schulklima vom Kollegium empfunden wird, diese Daten spielen eine große Rolle für die Schulleitung und ihr Bemühen ein möglichst positives Arbeitsklima für das Kollegium zu gestalten.

Schließlich werden im Rahmen des Projektes die Lernergebnisse in den Fächern erhoben. Konkret bedeutet dies, dass in den Fächern BWL, Mathematik, Englisch und Biologie in allen Eingangsklassen gemeinsame Klassenarbeiten geschrieben werden. Dies hat eine ganze Reihe positiver Effekte: einerseits trägt es zur Entlastung der Kolleginnen und Kollegen bei, andererseits führt es zu einer Angleichung der Leistungsanforderungen in den Parallelklassen und damit zu etwas mehr Bildungsgerechtigkeit. Das Besondere im Rahmen des Projektes besteht jedoch darin, dass die gemeinsamen Klassenarbeiten mit einem Tool ausgewertet werden und im Anschluss daran die Kolleginnen und Kollegen diese Auswertung interpretieren. Im Rahmen der Interpretation werden Hypothesen erstellt, warum bestimmte Aufgaben einfach zu lösen waren, warum bestimmte Aufgaben als sehr schwer empfunden wurden, warum es in einzelnen Klassen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kam. All dies trägt dazu bei, Informationen über den eigenen Unterricht zu erhalten und den Unterricht im Sinne von mehr Lernwirksamkeit weiterzuentwickeln.

Damit die gesamten Prozesse strukturiert gestaltet und durchlaufen werden, gibt es einen schulinternen Auditor und es gibt auch ein externes Audit.

Zum Bild:
Das WG West hat als Projektschule zur Einführung der datengestützten Schulentwicklung an beruflichen Schulen teilgenommen. Am Freitag, den 29. September 2023 erhielten das WG West und fünf andere Schulen aus Baden-Württemberg im Rahmen einer festlichen Veranstaltung des Kultusminiteriums als erste das Zertifikat für Datengestützte Schulentwicklung überreicht.
Herr Uffmann, Geschäftsführer von Insticert und Herr Hager-Mann (MD Kultusministerium) übergeben dem Schulleiter des WG West, Klaus Beringer das Teilnahmezertifikat.

Das Zertifikat, welches der Schule bescheinigt, die Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung an beruflichen Schulen (DGSE) implementiert zu haben.

Vom Leitbild zu handlungssteuernden Leitsätzen

By Allgemein

„Wie alle Schulen hatte auch unsere Schule ein Leitbild. Entstanden ist dieses Leitbild in einer sehr frühen Phase der Schulentwicklungsgeschichte. Der Schulleiter Wilhelm Hartmann startete bereits 1993 mit einer systematischen Qualitätsentwicklung an der Schule. Unter intensiver Beteiligung des Kollegiums entstand 1995 das Leitbild der Schule, 1999 wurde das Leitbild überarbeitet und um Leitlinien zur Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation erweitert. Dieses Leitbild wurde an verschiedenen Stellen im Schulhaus und auf der Homepage veröffentlicht und es war Grundlage für den STEBS-Prozess (STEBS = STärkung der Eigenständigkeit von Beruflichen Schulen) und die beiden Fremdevaluationen der Schule in den Jahren 2011 und 2016.

Im Lauf der Jahre verlor das Leitbild immer mehr an realer Bedeutung, es war das Leitbild eines Kollegiums, das es in dieser Form nicht mehr gab und das Leitbild einer Schulleitung, die es in dieser Form nicht mehr gab. Es hing im Haus, es stand auf der Homepage – es hatte im Schulalltag keinerlei Bedeutung.

Im Jahr 2018 machten wir uns auf den Weg ein neues Leitbild zu erstellen, schließlich gab es eine neue Schulleitung und ein „neues“ Kollegium. Trotz Corona führten wir eine Reihe von Schulentwicklungsveranstaltungen durch, um zu diesem neuen Leitbild zu kommen. Im Frühjahr 2020 waren wir soweit, wir hatten alles zusammengetragen, was wir uns unter einem guten WG West vorgestellt hatten und wollten jetzt gemeinsam die Sätze für unser neues Leitbild formulieren.

Während wir die Sätze formulierten, wurde die Stimmung der Beteiligten immer schlechter. Eine ältere Kollegin brachte die Gründe hierfür auf den Punkt: „Jetzt formulieren wir die gleichen Sätze wie vor 20 Jahren, die gleichen Sätze wie alle anderen Schulen und das Ganze hat keinerlei Bedeutung für die wirkliche Entwicklung unserer Schule.“. Nach einer kurzen Phase der Ratlosigkeit entschieden wir uns dafür auf ein Leitbild zu verzichten und stattdessen wenige Leitsätze zu formulieren. Diese Leitsätze sollten sich daran orientieren, was wir unseren Lernenden mit „in die Welt“ geben wollen.“

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, OES-Handbuch, Band 10, Berufliche Schule entwickeln mit Leitbild und Co. (noch unveröffentlicht)

Grafische Gestaltung unserer Leitsätze auf der Schulwebsite.